— Menschen bei Herbert —

Teamleiter

Interview mit Simon Weiland über seinen Werdegang vom Anlagenmechaniker zum Teamleiter im Bereich Planung, Weiterbildung bei Herbert und die Stimmung in der Firma.

„Teamleiter“ ist ja schon eine verantwortungsvolle Position. Wie kann man sich Deine Arbeit vorstellen?

Ich bin Teamleiter der Planungsabteilung im Bereich Lüftungs- und Klimatechnik. Wie es der Name bereits verrät: Wir planen Projekte in jeder Phase. Das beginnt damit das bereits zur Angebotserstellung eine Planung benötigt wird und natürlich nach der Auftragserteilung wir alle Details der notwendigen Ausführungsplanung erarbeiten.

Planerisch begleiten wir auch Änderungswünsche, die entweder die Bauherrschaft während der Ausführung hat oder die der Baufortschriftt notwendig macht. Die Planung ist das A und O, ohne einen Plan kann ja keiner arbeiten.

Das ist unser tägliches Brot.

Und wie war Dein Werdegang bisher?

Mein Werdegang ist vielleicht ganz interessant. Nach dem Hauptschulabschluß, habe ich zunächst eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker im Handwerk absolviert. Ich sammelte dann zwei Jahre Berufserfahrung als Geselle und in dieser Zeit wuchs mein Wunsch mich weiterzubilden. Mein Berufsziel für die Zukunft war als Projektleiter bzw. Projektplaner zu arbeiten. Dafür absolvierte ich erfolgreich die Techniker-Schule und bin heute Techniker Heizung- Lüftungs- und Klimatechnik.

Warum hast Du Dich für die Weiterbildung zum Techniker entschieden? Was unterscheidet den Techniker vom Meister?

Also die Weiterbildung zum Techniker ist, auch zeitlich, soweit ich weiß etwas umfangreicher und hauptsächlich theoretischer als die Fortbildung zum Meister, die mehr an der praktischen Arbeit orientiert ist. Wir wurden auf der Technikerschule für mögliche Führungsaufgaben durch Pädagogikunterricht vorbereitet. Der Meister absolviert dafür eine Ausbilderprüfung um Handwerker ausbilden zu dürfen. Neben dem Techniker für Heizung- Lüftungs-und Klimatechnik gibt es noch die Option für die Fachrichtung Sanitär. Die Zugangsvoraussetzungen sind außerdem für die jeweilige Fortbildung unterschiedlich und je nach Ziel und persönlicher Vorliebe ganz hevorragende Weiterbildungsmöglichkeiten für den Anlagenmechniker SHK.

Grundsätzlich stehen dir mit diesen Berufen viele Türen auf dem Arbeitsmarkt offen. Ob als Projektleiter auf der Ausführungsseite, im Ingenieurbüro auf der Planungsseite oder bei Herstellern in der Entwicklung.

Ich persönlich erachte es als Riesen- Vorteil vor der Technikerschule eine handwerkliche Ausbildung in diesem Bereich absolviert zu haben Es macht gerade beim planen einen großen Unterschied, ob du das in der Praxis schon mal selbst gebaut hast, Materialien und Bauteile kennst und bereits auf Baustellen unterwegs warst, also den »Blaumann« angehabt hast.

Wie sieht Dein Arbeitstag so aus in der Regel?

Meinen Arbeitstag beginne ich mit einer detaillierten Planung des Tages der vor mir liegt, mittels eines Selbstmanagement Tools, das genau dafür hier im Haus angeboten wird. Das sind, je nach dem, zwischen 5–15 Minuten, in denen ich mir morgens anschaue was genau ansteht Also, welche Arbeiten sind zu erledigen, was ist vorzubereiten, welche Termine stehen an, ist von gestern noch etwas offen, was war gut und was war verbesserungswürdig.

Daraus entsteht dann ein Ablauf wie der Tag aussehen könnte. Das notiere ich in dem sogenannten Notebook, als Richtung für den Tag. Es kommt vor, dass der Plan komplett über den Haufen geworfen wird. Das ist unser Alltag. Jemand ruft an und etwas dringendes kommt dazwischen. Die Arbeit ist sehr spannend und abwechslungsreich. Ich sitze nie lange am Schreibtisch. Wir sind das Bindeglied, also die Ansprechpartner, bevor ein Projekt umgesetzt wird. Ich spreche z.B. mit dem Auftraggeber über seine Vorstellungen, kläre Details und unterbreite Vorschläge zur Umsetzung, koordiniere die Planerstellung, die von den technischen Systemplanern digital umgesetzt wird, ich spreche mit den Projektleitern aller weiteren beteiligten Gewerke und fahre natürlich auch auf die Baustellen.

Das heißt, Du berätst Kunden auch in Bezug auf die Technik? In allen Bereichen?

Ja, ich berate Kunden auch über den Bereich der Lüftungstechnik hinaus. Wir arbeiten grundsätzlich sehr breit gefächert, z.B. auch viel mit den Themen Hydraulik, Heizungen, Kälte und Sanitär. Das wickeln wir alles ab.

Also als Beispiel: ein potentieller Kunde baut ein neues Firmengebäude und er möchte darin eine Lüftungsanlage betreiben. Einen detaillierten Plan davon hat er noch nicht. Im Rahmen eines »Kick-Off Gesprächs« erfahren wir von dem Kunden welche Vorstellungen er hat. Wir sichten Grundrisse und Pläne zur Raumaufteilungen, soweit vorhanden, fragen alles Wissenswerte ab, natürlich auch welche Qualität und Güte das Ganze haben soll.

Also vereinfacht: möchte er einen Porsche oder einen Opel bauen lassen? Auf Basis dieser Informationen beraten wir den Kunden über technische Möglichkeiten, weitere Varianten, Alternativen  und können damit dann eine grobe Kostenschätzung der Anlage geben. Und auf dieser Kostenschätzung basierend bieten wir dann in den meisten Fällen ein Planungsangebot an, ein Honorarangebot. Bis dahin haben wir ja noch keinen Auftrag vom Kunden Denn die ausführliche Planung das ist ja wirklich eine umfassende Dienstleistung: Wir erstellen ja dann umfangreiche Pläne, Entwürfe etc. Das wächst. Dann vertieft es sich. Berechnungen, Kosten, Ausschreibungen und so weiter.

Muss man den Kunden auch manchmal von etwas überzeugen?

Also ich will dem Kunden im Grunde nicht irgendwas einbauen oder verkaufen, was ich nicht vertreten kann, nur um finanzielle Aspekte auszunutzen. Ich denke als Planer energetisch sinvoll und möchte, dass der Kunde zufrieden ist. Damit fahre ich eigentlich ganz gut.

Wie ist die Atmosphäre bei Euch?

»Bei uns im Team ist wirklich eine super Stimmung. Wir haben super Kollegen, mit denen ich auch über Privates rede.«

Die Firma Herbert ist ein inhabergeführtes Familien-Unternehmen, mit zusammen über 500 Leuten in allen Niederlassungen. Die gesamte Stimmung und der Umgang sind sehr familiär. Man sieht durchaus die Chefs bzw. auch die Senior-Chefs, die durch die Firma laufen und einen begrüßen oder es kann auch vorkommen, dass der Senior-Chef einem persönlich zum Geburtstag gratuliert. Bei über 500 Mitarbeitern finde ich das schon gut.

Welche Jobs gibt es denn so bei Herbert?

Die Firma Herbert ist schon recht groß und bietet eine Menge an Möglichkeiten und verschiedene Jobs, auch als Ausbildungsberufe. Es gibt Jobs natürlich als Handwerker in verschiedenen Positionen, im Bereich der Technik und Elektronik, im kaufmännischen-Büro aber auch im IT Bereich und, das gehört ebenfalls dazu, im Lager, Logistik und Schweißer in der Vorfertigung, ohne die nichts läuft. Wir suchen MACHER, Leute, die etwas bewegen wollen. Also ich kann es eigentlich jedem empfehlen, sich bei der Firma zu bewerben. Wie gesagt, es ist ein familiengeführtes Unternehmen und es macht Spaß, hier zu arbeiten.

Und wie steht es beim Thema Weiterbildung?

Sehr gut! Es gibt ein recht umfangreiches Schulungsangebot. Letztes Jahr gab es zum Beispiel für Projektleiter einen Führungs-Workshop über sogar mehrere Monate, das war sehr interessant, ich konnte zwar nicht alles in den Arbeitsalltag integrieren, aber man erfährt andere Sichtweisen, neue Ideen und Richtungen durch solche Angebote. Wir können außerdem auch an Schulungen von Herstellerfirmen teilnehmen, mit denen wir arbeiten und Herbert hat ein offenes Ohr dafür, wenn man sich in irgendeinem Bereich weiterbilden will.

Irgendwelche Tipps für Bewerber?

Ich empfehle: möglichst einfach natürlich zu sein beim Bewerbungsgespräch. Über die Interessen erzählen und vor allem über seine Ziele. Wo will man hin, was will man bei Herbert machen? Ich glaube, dass es ist immer ganz wichtig bei einem neuen Job, dass es auf beiden Seiten passt. Es sind alle nett, und es wird keiner gefressen [lacht].

Tim Kneusels​

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